Der Wechsel vom Kindergarten in die Schule ist einer der bedeutsamsten Übergänge der Kindheit. Wie er gelingt, prägt oft den Start ins Schulleben. Dieser umfassende Kurs (ca. 16 UE) vermittelt in 12 Modulen, wie Fachkräfte diesen Übergang bindungssensibel und stärkend gestalten: die Bedeutung des Übergangs und das Konzept der Transition, ein zeitgemäßes Verständnis von „Schulfähigkeit" (jenseits von Buchstaben-Drill), die Bildungsbereiche des letzten Kita-Jahres, die Kooperation zwischen Kita und Grundschule, die partnerschaftliche Einbindung der Eltern, die Begleitung besonders schutzbedürftiger Kinder sowie die konkrete Gestaltung des Vorschuljahres. Jedes Modul bietet Lernziele, fundierten Lerntext mit Visualisierungen, eine Vertiefung, eine Fallstudie und eine Praxistransfer-Übung. Hinweis: Schulungsangebot zur pädagogischen Kompetenzentwicklung.
Kursziele:
- Die Bedeutung des Übergangs Kita–Schule verstehen
- „Schulfähigkeit" zeitgemäß und ganzheitlich einordnen
- Kinder im letzten Kita-Jahr stärkend begleiten
- Die Kooperation Kita–Grundschule gestalten
- Eltern partnerschaftlich einbinden
- Den Übergang für alle Kinder gerecht gestalten
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Jetzt Mitglied werden →Sprache ist die Grundlage von Bildung, sozialer Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit. In der Kita werden dafür entscheidende Grundlagen gelegt. Der moderne Ansatz ist die alltagsintegrierte Sprachbildung: Nicht in gesonderten „Förderstunden", sondern im ganz normalen Kita-Alltag – beim Spielen, Essen, Anziehen, im Gespräch – wird Sprache angeregt und begleitet. Dieser Kurs zeigt, wie Kinder Sprache erwerben, wie die Fachkraft zum Sprachvorbild und Dialogpartner wird, wie sprachförderliche Situationen im Alltag genutzt werden, welche Rolle Literacy und Vorlesen spielen, wie Mehrsprachigkeit wertgeschätzt wird und wie Sprachbildung beobachtet und mit den Eltern zusammen gestaltet wird.
Kursziele:
- die Bedeutung von Sprache für Bildung, Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit verstehen
- die Grundzüge des kindlichen Spracherwerbs kennen
- den Ansatz der alltagsintegrierten Sprachbildung verstehen und umsetzen
- eine sprachförderliche, dialogorientierte Grundhaltung entwickeln
- Alltagssituationen sprachförderlich gestalten
- Literacy, Vorlesen und Mehrsprachigkeit einbeziehen
- sprachliche Bildung beobachten und mit Eltern zusammenarbeiten
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Jetzt Mitglied werden →Mathematik ist weit mehr als Rechnen: Sie ist eine Art, die Welt zu ordnen, zu verstehen und zu beschreiben – über Zahlen und Mengen, Formen und Raum, Muster, Größen und Zeit. Kinder begegnen der Mathematik lange vor der Schule: Sie zählen Treppenstufen, vergleichen Größen, sortieren, erkennen Muster, bauen und ordnen. Die frühe mathematische Bildung knüpft genau hier an: Sie fördert das mathematische Denken alltagsintegriert, spielerisch und freudvoll – nicht als vorgezogener Schulunterricht, sondern als Entdecken und Begreifen im Alltag und Spiel. Dieser Kurs vermittelt, wie Kinder mathematisch denken lernen, welche mathematischen Bereiche es gibt (Zahlen, Formen, Muster, Größen, Zeit), wie man sie im Alltag und Spiel fördert, welche Rolle Sprache und Dialog spielen und wie man Mathematikfreude weckt statt Mathematikangst.
Kursziele:
- die Bedeutung früher mathematischer Bildung verstehen
- nachvollziehen, wie Kinder mathematisch denken lernen
- den alltagsintegrierten, spielerischen Ansatz umsetzen
- die mathematischen Bereiche (Zahlen, Formen, Muster, Größen, Zeit) kennen und fördern
- die Rolle von Sprache und Dialog in der Mathematik nutzen
- mathematische Bildung beobachten und begleiten
- Mathematikfreude wecken und Mathematikangst vermeiden
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Jetzt Mitglied werden →Kinder sind von Natur aus neugierig: Sie wollen wissen, wie die Welt funktioniert, staunen über Naturphänomene, stellen unentwegt Fragen und probieren Dinge aus. In dieser Neugier steckt der Kern naturwissenschaftlichen Denkens. Die frühe naturwissenschaftliche Bildung knüpft daran an: Sie fördert das forschende Lernen – das Beobachten, Fragen, Vermuten, Ausprobieren und Entdecken – alltagsintegriert, sicher und freudvoll. Nicht das Vermitteln von „Fakten" steht im Vordergrund, sondern die forschende Haltung und die Freude am Entdecken. Dieser Kurs vermittelt, wie Kinder forschen lernen, welche Rolle die Fachkraft als Mitforscherin und Moderatorin spielt, wie man Phänomene aus Wasser, Luft, Licht, Natur und Materialien erforscht, wie man forschendes Lernen dokumentiert und sprachlich begleitet, wie man sicher experimentiert und wie man eine forschende Kultur verankert.
Kursziele:
- die Bedeutung früher naturwissenschaftlicher Bildung verstehen
- die forschende Haltung des Kindes erkennen und fördern
- forschendes Lernen alltagsintegriert und methodisch begleiten
- die Rolle der Fachkraft als Mitforscherin/Moderatorin ausfüllen
- Naturphänomene (Wasser, Luft, Licht, Natur, Materialien) erschließen
- forschendes Lernen dokumentieren und sprachlich begleiten
- sicher experimentieren und eine forschende Kultur verankern
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Jetzt Mitglied werden →Kinder sind von Natur aus schöpferisch: Sie malen, formen, singen, tanzen, gestalten und erfinden. In diesem kreativen Tun erschließen sie sich die Welt, drücken sich aus und entfalten ihre Persönlichkeit. Die musisch-ästhetische Bildung fördert diese schöpferischen Kräfte: die ästhetische Wahrnehmung (das Wahrnehmen mit allen Sinnen), das bildnerische Gestalten, die Musik, den Tanz und das darstellende Spiel. Dabei steht der kreative Prozess im Vordergrund, nicht das „schöne" Produkt – und die Kinderkunst wird als Ausdruck des Kindes wertgeschätzt, statt sie durch „Schablonenbasteln" zu ersetzen. Dieser Kurs vermittelt, was ästhetische Bildung ist, wie man das Gestalten, die Musik und den Tanz fördert, welche Rolle die Fachkraft als Ermöglicherin spielt, wie man Kreativität wertschätzt und eine kreative Kultur verankert.
Kursziele:
- die Bedeutung musisch-ästhetischer Bildung verstehen
- die ästhetische Wahrnehmung mit allen Sinnen fördern
- das bildnerische Gestalten prozessorientiert begleiten
- Musik, Rhythmus, Tanz und darstellendes Spiel fördern
- die Rolle der Fachkraft als Ermöglicherin ausfüllen
- Kinderkunst und Kreativität wertschätzen (statt „Schablonenbasteln")
- eine ästhetisch-kreative Kultur verankern
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Jetzt Mitglied werden →Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang: Sie rennen, klettern, springen, balancieren, toben – und über die Bewegung erschließen sie sich ihren Körper und die Welt. Bewegung ist weit mehr als „Sport": Sie ist der Motor der gesamten Entwicklung. Über die Bewegung entwickeln Kinder ihren Körper und ihre Wahrnehmung, aber auch ihr Denken, ihr Selbstvertrauen und ihre sozialen Fähigkeiten. Die Psychomotorik betont diesen ganzheitlichen Zusammenhang von Bewegung, Wahrnehmung, Denken und Fühlen. Dieser Kurs vermittelt, warum Bewegung so wichtig ist, wie Bewegung und Entwicklung zusammenhängen, wie man Grob- und Feinmotorik, Wahrnehmung und Körpergefühl fördert, was den psychomotorischen Ansatz ausmacht, wie man Bewegung alltagsintegriert und freudvoll ermöglicht, wie man sicher und zugleich mit gesundem Risiko fördert und wie man eine bewegungsfreudige Kultur verankert.
Kursziele:
- die Bedeutung der Bewegung für die ganzheitliche Entwicklung verstehen
- den Zusammenhang von Bewegung, Wahrnehmung, Denken und Fühlen kennen
- Grob- und Feinmotorik sowie Wahrnehmung fördern
- den psychomotorischen Ansatz verstehen und umsetzen
- Bewegung alltagsintegriert, freudvoll und drinnen wie draußen ermöglichen
- Bewegung, Selbstvertrauen und Emotion verbinden; Ruhe und Körperwahrnehmung fördern
- sicher und mit gesundem Risiko fördern; eine bewegungsfreudige Kultur verankern
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Jetzt Mitglied werden →Kinder wachsen heute selbstverständlich in einer von digitalen Medien geprägten Welt auf – Smartphones, Tablets, Fernsehen sind Teil ihres Alltags. Die frühe Medienbildung hat die Aufgabe, Kinder auf einen kompetenten, kritischen und maßvollen Umgang mit Medien vorzubereiten – nicht durch möglichst frühen und vielen Medienkonsum, sondern durch die Förderung von Medienkompetenz: Medien verstehen, kritisch einordnen, kreativ und aktiv nutzen, und ein gesundes Maß finden. Zugleich betont die frühe Medienbildung die unverzichtbare Bedeutung realer, sinnlicher, analoger Erfahrungen, die gerade in der frühen Kindheit die Grundlage bilden. Dieser Kurs vermittelt, was Medienbildung und Medienkompetenz sind, wie Mediennutzung und Entwicklung zusammenhängen, wie Medien maßvoll und sinnvoll in der Kita eingesetzt werden, wie aktive und kreative Medienarbeit gelingt, welche Risiken und Kinderschutzfragen es gibt, welche Rolle das Vorbild und die analoge Balance spielen und wie man mit Eltern zusammenarbeitet.
Kursziele:
- die Bedeutung und Ziele früher Medienbildung verstehen
- den Begriff Medienkompetenz kennen und fördern
- Mediennutzung und Entwicklung altersgemäß einordnen
- Medien maßvoll, sinnvoll und kreativ-aktiv in der Kita einsetzen
- Risiken, Kinderschutz und Datenschutz im Medienbereich beachten
- die Vorbildrolle und die Balance von digital und analog wahren
- mit Eltern zur Mediennutzung zusammenarbeiten
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