Rassismen, Communitys und antirassistische Bewegungen
Fachkräfte-Kurs der Kategorie Flucht, Migration & Diversität — Rassismus in seiner Vielfalt verstehen und Betroffene als handelnde Communitys begreifen: die Vielzahl der Rassismen, ihre Folgen, Selbstorganisation und Empowerment sowie antirassistische Bewegungen und professionelles Handeln. Wissenschaftlich fundiert (DeZIM/NaDiRa) und mit Teilnahmebescheinigung.
Worum geht es?
Es gibt nicht ‚den‘ Rassismus — und Betroffene sind nicht nur Opfer. Dieser Fachkräfte-Kurs folgt dem Band Rassismusforschung II, herausgegeben vom Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa) am DeZIM-Institut (transcript 2025, CC BY 4.0). Er vermittelt fundiert und sehr ausführlich, warum man von Rassismen im Plural spricht (historisch-spezifisch, Neo-Rassismus, Ebenen), stellt die Vielfalt der Rassismen vor (anti-Schwarz, anti-Asiatisch, Antiziganismus, Antisemitismus, antimuslimisch), beleuchtet die Folgen (Gesundheit) und die Handlungsmächtigkeit Betroffener (Ressourcen, Strategien), zeigt, was Soziale Arbeit von Communitys und Selbstorganisation lernen kann (Empowerment, Powersharing), und verortet die eigene Praxis in einer langen Geschichte antirassistischer Bewegungen. Zitation nach Harvard mit Seitenangaben. Keine erfundenen Zahlen.
Das nimmst du mit
- Rassismus als historisch-spezifisch und vielfältig verstehen
- die wichtigsten gruppenspezifischen Rassismen unterscheiden
- Folgen von Rassismus und Ressourcen Betroffener erkennen
- von Communitys und Selbstorganisation lernen (Empowerment, Powersharing)
- antirassistisch, solidarisch und machtsensibel handeln
- Trainer/in: Fatih Acik
Antisemitismus erkennen und begegnen
Fachkräfte-Kurs der Kategorie Flucht, Migration & Diversität — Antisemitismus verstehen und ihm in pädagogischen Kontexten professionell begegnen: Begriffe und Geschichte, der Mythos vom ‚unschuldigen Kind‘, antisemitische Differenzkonstruktionen unter Kindern, jüdisches Leben sichtbar machen und antisemitismuskritisch handeln. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.
Worum geht es?
Antisemitismus ist kein Problem der Vergangenheit — und er beginnt früh. Dieser Fachkräfte-Kurs folgt dem Sammelband von Braband, Cheema, Goldhorn, Körber, Körs, Kunze & Rensch-Kruse (Hg.) (2025, transcript, CC BY, BMBF-gefördert) und vermittelt fundiert und sehr ausführlich, was Antisemitismus ist (Begriffe, vom Antijudaismus zum modernen Antisemitismus, ‚Figur des Dritten‘), warum der Mythos vom ‚unschuldigen Kind‘ genaues Hinsehen verhindert, wie sich antisemitische Differenzkonstruktionen unter Kindern äußern (‚doing difference‘, antisemitisches Othering), wie jüdisches Leben in seiner Vielfalt und Gegenwart sichtbar gemacht wird (gegen Unsichtbarkeit und Externalisierung) und wie eine antisemitismuskritische Praxis in Kita und Schule aussieht (hinschauen, benennen, stärken, schützen). Zitation nach Harvard mit Seitenangaben. Keine erfundenen Zahlen.
Das nimmst du mit
- Antisemitismus und seine Struktur (Figur des Dritten) verstehen
- den Mythos vom ‚unschuldigen Kind‘ durchschauen
- antisemitische Differenzkonstruktionen unter Kindern erkennen
- jüdisches Leben in seiner Vielfalt und Gegenwart sichtbar machen
- antisemitismuskritisch handeln und Betroffene schützen
- Trainer/in: Fatih Acik
Antimuslimischer Rassismus und der Islam-Diskurs
Fachkräfte-Kurs der Kategorie Flucht, Migration & Diversität — antimuslimischen Rassismus verstehen und ihm professionell begegnen: Begriffe (Islamophobie, Islamfeindlichkeit, antimuslimischer Rassismus) und die drei Dimensionen Bedrohung, Ausgrenzung und Kulturalisierung — sowie eine muslimfreundliche, rassismuskritische Praxis. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.
Worum geht es?
„Der Islam gehört (nicht) zu Deutschland“ — an diesem Satz entzündet sich ein Kulturkampf. Dieser Fachkräfte-Kurs folgt der Studie von Imad Mustafa (2023, transcript, CC BY, im Auftrag des Unabhängigen Expert*innenkreises Muslimfeindlichkeit) und vermittelt fundiert und sehr ausführlich, was antimuslimischer Rassismus ist. Er klärt die Begriffe (Islamophobie, Islamfeindlichkeit, antimuslimischer Rassismus) und entfaltet die drei dominanten Dimensionen: Bedrohung (die ‚feindlichen Anderen‘ – Versicherheitlichung), Ausgrenzung (die ‚inneren Anderen‘ – Integrationsdiskurs) und Kulturalisierung (die ‚fremden Anderen‘ – Leitkultur). Er zeigt, dass antimuslimischer Rassismus bis in die Mitte der Gesellschaft reicht und als ‚Brückendiskurs‘ wirkt — und führt zu einer muslimfreundlichen, rassismuskritischen Praxis (Vielfalt sehen, Zugehörigkeit anerkennen, benennen). Fundiert nach Mustafa (2023), UEM (2023) und dem NaDiRa-Rassismusmonitor — Zitation nach Harvard mit Seitenangaben. Keine erfundenen Zahlen.
Das nimmst du mit
- Islamophobie, Islamfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus unterscheiden
- die drei Dimensionen (Bedrohung, Ausgrenzung, Kulturalisierung) erkennen
- antimuslimischen Rassismus im eigenen Arbeitsfeld wahrnehmen
- den ‚Brückendiskurs‘ zwischen Mitte und rechtem Rand einordnen
- muslimfreundlich, machtsensibel und rassismuskritisch handeln
- Trainer/in: Fatih Acik
Rassismuskritik und Antidiskriminierung in der Sozialen Arbeit
Fachkräfte-Kurs der Kategorie Flucht, Migration & Diversität — Rassismus verstehen, erkennen und ihm professionell begegnen: Begriff und Ebenen, Formen des Rassismus, Daten und Betroffenenperspektive, Recht und Antidiskriminierung sowie eine rassismuskritische Haltung und Praxis. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.
Worum geht es?
Rassismus widerspricht den Grundwerten der Sozialen Arbeit — und ist, wie aktuelle Befunde zeigen, allgegenwärtig. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, was Rassismus ist (Begriff, vier Ebenen, kulturalisierender Rassismus, Othering), welche Formen er annimmt (anti-Schwarzer und antimuslimischer Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, koloniale Kontinuitäten), wie er sich messen und erkennen lässt (Nationaler Diskriminierungs- und Rassismusmonitor, Betroffenenperspektive, das Schweigen über Rassismus), welche Rechte Betroffene haben (AGG, Antidiskriminierungsstelle, Beschwerdewege) und wie eine rassismuskritische Haltung in die Praxis findet (Selbstreflexion, Machtsensibilität, Empowerment, Powersharing, Benennen statt Schweigen). Fundiert nach dem DeZIM-Rassismusmonitor (NaDiRa), Kollender (2024), Glorius (2025), AGG und Antidiskriminierungsstelle — Zitation nach Harvard mit Quellen- und Seitenangaben. Keine erfundenen Zahlen.
Das nimmst du mit
- Rassismus als Machtverhältnis und seine Ebenen erklären
- Formen des Rassismus benennen und erkennen
- Befunde des Rassismusmonitors und Betroffenenperspektiven einordnen
- Betroffene rechtlich (AGG, ADS) kompetent unterstützen
- rassismuskritisch, machtsensibel und empowernd handeln
- Trainer/in: Fatih Acik
Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt (LSBTIQ*) in der Sozialen Arbeit
Fachkräfte-Kurs der Kategorie Diversität, Diskriminierung & Intersektionalität — LSBTIQ*-Menschen kompetent und diskriminierungssensibel begleiten: Begriffe und Grundlagen, Geschichte und Recht, Minderheitenstress und Gesundheit, Lebenslagen von der Jugend bis ins Alter und professionelles Handeln. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.
Worum geht es?
Nicht die Identität macht krank, sondern die Ausgrenzung: Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, was sexuelle und geschlechtliche Vielfalt für die Soziale Arbeit bedeutet. Er klärt die zentralen Begriffe (sexuelle Orientierung vs. geschlechtliche Identität, Sex und Gender, trans, inter, queer, Heteronormativität), zeichnet die Geschichte von der Verfolgung (§ 175) über die Coming-Out-Geschichte bis zu „Ehe für alle“ (2017), Selbstbestimmungsgesetz (2024) und Entpathologisierung (WHO/ICD-11), erklärt das Minderheitenstress-Modell nach Meyer und den Zusammenhang von Stigma, Diskriminierung und Gesundheit, differenziert die Lebenslagen (Jugend und Coming-Out, Regenbogenfamilien, trans- und inter-spezifische Bedarfe, Alter und Pflege, ländlicher Raum, Mehrfachzugehörigkeit) und führt zum professionellen Handeln: diskriminierungssensible Haltung, Selbstreflexion, Öffnung von Einrichtungen, achtsame Beratung, Empowerment, Community-Anschluss und rechtliche Ansprüche (AGG, Antidiskriminierungsstelle). Fundiert nach Hwahng/Kaufman (Global LGBTQ Health, Springer 2024), Crepaz/Prackwieser (2026), Meyer (2003), WHO, SBGG, AGG und weiteren Quellen — mit vielfältigen didaktischen Elementen und eigenen Schaubildern. Keine erfundenen Zahlen.
Das nimmst du mit
- sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität sicher unterscheiden
- die rechtliche und historische Entwicklung einordnen
- Minderheitenstress und seine Gesundheitsfolgen erklären
- unterschiedliche Lebenslagen passgenau berücksichtigen
- diskriminierungssensibel beraten und Einrichtungen öffnen
- Trainer/in: Fatih Acik
Intersektionale Pädagogik
Fachkräfte-Kurs der Kategorie Diversität, Diskriminierung & Intersektionalität — Diskriminierung verstehen, wo mehrere Kategorien zusammenwirken: von den historischen Wurzeln (Black Feminism, Crenshaw) über die Achsen der Differenz und die Mehrebenen-Analyse bis zur intersektionalen Haltung, den Handlungsfeldern und der Reflexion der eigenen Praxis. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.
Worum geht es?
Menschen werden selten entlang einer Kategorie diskriminiert — meist wirken mehrere zugleich, und zwar verwoben. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, was Intersektionalität bedeutet (Kimberlé Crenshaw 1989, Wurzeln im Black Feminism), welche Achsen der Differenz und Herrschaftsformen es gibt (Sexismus, Rassismus, Klassismus, Ableismus, Adultismus …), wie man mit der Mehrebenen-Analyse nach Winker & Degele arbeitet, warum intersektionale Pädagogik kein Rezept, sondern eine machtkritische Haltung ist (Reflexionsfolie und Korrektiv), wie sie in Kita, Schule, inklusiver Pädagogik, Beratung und Jugendarbeit konkret wird und wie man die eigene Praxis reflektiert (Privilegien, Othering, Empowerment, Grenzen und Kritik). Fundiert nach Staab, Freund & Boger (Hg. 2026), Walgenbach, Winker & Degele sowie aktuellen Daten der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und des Statistischen Bundesamts — mit vielfältigen didaktischen Elementen und eigenen Schaubildern.
Das nimmst du mit
- Intersektionalität definieren und historisch einordnen
- Achsen der Differenz und Herrschaftsformen benennen
- intersektionale Pädagogik als Haltung verstehen
- intersektionale Fragen in Handlungsfeldern anwenden
- die eigene Praxis kritisch reflektieren (Privilegien, Grenzen)
- Trainer/in: Fatih Acik