Kinder sind verschieden – in ihren Fähigkeiten, Bedürfnissen, Herkünften, Voraussetzungen. Inklusion bedeutet, diese Vielfalt als Normalität und Bereicherung zu sehen und jedem Kind – mit oder ohne Behinderung, mit welcher Herkunft und welchen Besonderheiten auch immer – die volle Teilhabe und Zugehörigkeit zu ermöglichen. Inklusion ist ein Menschenrecht (UN-Behindertenrechtskonvention) und ein wertvolles pädagogisches Anliegen: Sie will nicht das Kind an die Gruppe anpassen, sondern die Gruppe und die Umgebung so gestalten, dass jedes Kind dazugehören und teilhaben kann. Dieser Kurs vermittelt ein Grundverständnis von Inklusion, die inklusive Haltung, das Recht auf Teilhabe, den Blick auf Vielfalt als Bereicherung, das Erkennen und Abbauen von Barrieren, die individuelle Förderung und den Nachteilsausgleich, die inklusive Gestaltung des Alltags, die Zusammenarbeit im Team und mit Fachdiensten und Eltern sowie den Umgang mit den Herausforderungen der Inklusion.
Kursziele:
- verstehen, was Inklusion ist (im Unterschied zur Integration)
- Vielfalt als Normalität und Bereicherung sehen
- das Recht auf Teilhabe (UN-BRK) kennen
- eine inklusive Haltung entwickeln
- Barrieren erkennen und abbauen; den Alltag inklusiv gestalten
- individuell fördern, im Team und mit Fachdiensten/Eltern zusammenarbeiten
- mit den Herausforderungen der Inklusion konstruktiv umgehen
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Jetzt Mitglied werden →Viele Kitas sind heute kulturell und sprachlich vielfältig: Kinder und Familien bringen verschiedene Herkünfte, Kulturen, Sprachen, Religionen und Lebensweisen mit. Diese kulturelle und sprachliche Vielfalt ist eine Bereicherung und zugleich eine Aufgabe: Sie erfordert interkulturelle Kompetenz – eine offene, wertschätzende, kultursensible Haltung – und einen guten Umgang mit Mehrsprachigkeit (als Ressource, nicht als Defizit). Die interkulturelle Bildung will die Vielfalt wertschätzen und leben, allen Kindern und Familien mit Offenheit und Respekt begegnen, und alle Kinder auf ein Leben in einer vielfältigen Welt vorbereiten. Dieser Kurs vermittelt ein Grundverständnis kultureller Vielfalt, interkulturelle Kompetenz und Haltung, den Umgang mit Mehrsprachigkeit, Kultursensibilität und den Abbau von Vorurteilen, den Umgang mit Migration und Ankommen, die interkulturelle Elternzusammenarbeit, das Sichtbarmachen und Leben der Vielfalt im Alltag und den Umgang mit kulturellen Unterschieden.
Kursziele:
- die Bedeutung kultureller und sprachlicher Vielfalt verstehen
- interkulturelle Kompetenz und eine wertschätzende Haltung entwickeln
- Mehrsprachigkeit als Ressource verstehen und fördern
- kultursensibel handeln und Vorurteile abbauen
- mit Migration, Flucht und Ankommen einfühlsam umgehen
- interkulturell mit Eltern zusammenarbeiten; Vielfalt im Alltag leben
- mit kulturellen Unterschieden konstruktiv umgehen
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Jetzt Mitglied werden →Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Meinungen, Wünschen und Rechten. Sie haben ein Recht auf Beteiligung (Partizipation) – gehört zu werden, mitzureden und mitzubestimmen in den Angelegenheiten, die sie betreffen (UN-Kinderrechtskonvention, SGB VIII). Partizipation ist zugleich ein wichtiges pädagogisches Anliegen: Sie nimmt die Kinder ernst, stärkt sie und fördert wichtige Kompetenzen. Und sie ist ein Schutzfaktor: Kinder, die beteiligt werden, sich äußern und beschweren dürfen, sind gestärkt und besser geschützt. Dazu gehört auch ein Beschwerdeverfahren für Kinder – die Möglichkeit, sich zu beschweren und ernst genommen zu werden. Dieser Kurs vermittelt ein Grundverständnis von Partizipation, ihre Bedeutung und ihr rechtliches Fundament, die partizipative Haltung, Formen und Stufen der Beteiligung, Partizipation im Alltag, Kinderkonferenzen, Beschwerdeverfahren für Kinder, die Beteiligung an Entscheidungen, die Grenzen der Partizipation und ihren Zusammenhang mit dem Kinderschutz.
Kursziele:
- verstehen, was Partizipation ist und dass sie ein Recht ist
- die Bedeutung und Wirkungen der Partizipation kennen
- eine partizipative Haltung entwickeln
- Formen und Stufen der Beteiligung kennen und Partizipation im Alltag umsetzen
- Kinderkonferenzen und Beschwerdeverfahren gestalten
- die Grenzen der Partizipation und die Verantwortung der Erwachsenen kennen
- den Zusammenhang von Partizipation und Kinderschutz verstehen
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Jetzt Mitglied werden →Kinder wachsen in einer vielfältigen Gesellschaft auf und nehmen früh Unterschiede wahr – und auch die Bewertungen, Vorurteile und Einseitigkeiten, die in ihrer Umgebung mitschwingen. Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung (der Anti-Bias-Ansatz) will, dass jedes Kind sich in seiner Identität wertgeschätzt und zugehörig fühlt, dass Kinder Vielfalt als normal und bereichernd erfahren, dass sie kritisch denken lernen über Einseitigkeiten, Vorurteile und Ungerechtigkeit, und dass sie ermutigt werden, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung aktiv zu werden. Das erfordert von den Fachkräften eine reflektierte Haltung, den Blick auf die eigenen Bilder und Vorurteile, und die vorurteilsbewusste Gestaltung von Material, Sprache, Raum und Alltag. Dieser Kurs vermittelt die Grundlagen, die vier Ziele der vorurteilsbewussten Bildung, die eigene Haltungsarbeit und die praktische Umsetzung – als Beitrag zu Gerechtigkeit, Teilhabe und einem würdevollen Miteinander für alle Kinder.
Kursziele:
- verstehen, was vorurteilsbewusste Bildung (Anti-Bias) ist und will
- Vorurteile, Einseitigkeiten und Diskriminierung erkennen
- die vier Ziele der vorurteilsbewussten Bildung kennen und umsetzen
- jedes Kind in seiner Identität stärken und Vielfalt erfahrbar machen
- die eigene Haltung und die eigenen Bilder reflektieren
- Material, Sprache, Raum und Alltag vorurteilsbewusst gestalten
- gegen Ausgrenzung und Diskriminierung aktiv werden
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