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Kinder wachsen in einer vielfältigen Gesellschaft auf und nehmen früh Unterschiede wahr – und auch die Bewertungen, Vorurteile und Einseitigkeiten, die in ihrer Umgebung mitschwingen. Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung (der Anti-Bias-Ansatz) will, dass jedes Kind sich in seiner Identität wertgeschätzt und zugehörig fühlt, dass Kinder Vielfalt als normal und bereichernd erfahren, dass sie kritisch denken lernen über Einseitigkeiten, Vorurteile und Ungerechtigkeit, und dass sie ermutigt werden, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung aktiv zu werden. Das erfordert von den Fachkräften eine reflektierte Haltung, den Blick auf die eigenen Bilder und Vorurteile, und die vorurteilsbewusste Gestaltung von Material, Sprache, Raum und Alltag. Dieser Kurs vermittelt die Grundlagen, die vier Ziele der vorurteilsbewussten Bildung, die eigene Haltungsarbeit und die praktische Umsetzung – als Beitrag zu Gerechtigkeit, Teilhabe und einem würdevollen Miteinander für alle Kinder.
Kursziele:
- verstehen, was vorurteilsbewusste Bildung (Anti-Bias) ist und will
- Vorurteile, Einseitigkeiten und Diskriminierung erkennen
- die vier Ziele der vorurteilsbewussten Bildung kennen und umsetzen
- jedes Kind in seiner Identität stärken und Vielfalt erfahrbar machen
- die eigene Haltung und die eigenen Bilder reflektieren
- Material, Sprache, Raum und Alltag vorurteilsbewusst gestalten
- gegen Ausgrenzung und Diskriminierung aktiv werden
E-Learning-Flatrate · Selbstlernbibliothek
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