RECHTSEXTREMISMUSFachkräfte-Kurs · Ausstieg & Betroffenenberatung

Ausstieg, Distanzierung und Betroffenenberatung

Fachkräfte-Kurs der Kategorie Rechtsextremismus begegnen — der Weg heraus und die Perspektive der Betroffenen: Ausstieg und Distanzierung (drei Dimensionen, Prozess), Ansätze und Programme der Ausstiegsarbeit, die Rolle der Sozialen Arbeit, parteiliche Betroffenenberatung (ohne Sekundärviktimisierung) sowie Vernetzung, Selbstschutz und Haltung. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.

Kosten
49 €
Umfang
ca. 9 UE · 5 Module
Ablauf
Zeitlich flexibel
Abschluss
Teilnahmebescheinigung

Worum geht es?

Der Weg aus dem Rechtsextremismus ist so anspruchsvoll wie der Weg hinein — und bei aller Arbeit mit (ehemaligen) Täter:innen dürfen die Betroffenen nie aus dem Blick geraten. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, was Ausstieg und Distanzierung bedeuten (drei Dimensionen, Prozess), wie Ausstieg gelingt (Ausstiegsberatung, neue Zugehörigkeit, Sicherheit), welche Schlüsselrolle die Soziale Arbeit als Türöffnerin und Wegbereiterin spielt, wie parteiliche Betroffenenberatung Sekundärviktimisierung vermeidet — und warum Vernetzung, Selbstschutz und eine klare Haltung unverzichtbar sind. Fundiert nach Koehler (Deradikalisierung), Rieker, dem VBRG, dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und der bpb, mit vielfältigen didaktischen Elementen. Der Abschlusskurs der Kategorie.

Das nimmst du mit

  • Ausstieg und Distanzierung fachlich verstehen
  • Ansätze der Ausstiegsarbeit einordnen
  • die Rolle der Sozialen Arbeit im Ausstieg beschreiben
  • Betroffene parteilich begleiten und Sekundärviktimisierung vermeiden
  • sich vernetzen, schützen und eine klare Haltung leben
RECHTSEXTREMISMUSFachkräfte-Kurs · Pädagogische Ansätze & Prävention

Pädagogische Ansätze und Prävention

Fachkräfte-Kurs der Kategorie Rechtsextremismus begegnen — wie Prävention gelingt: die drei Ebenen (universell, selektiv, indiziert), politische Bildung und Demokratiepädagogik (Beutelsbacher Konsens), die Grundfrage akzeptierend vs. konfrontierend, wirksame Methoden und Zivilcourage sowie Qualitätsmerkmale und Fallstricke. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.

Kosten
49 €
Umfang
ca. 9 UE · 5 Module
Ablauf
Zeitlich flexibel
Abschluss
Teilnahmebescheinigung

Worum geht es?

Wie begegnet man Rechtsextremismus pädagogisch — wirksam und ohne zu überwältigen? Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich die Grundlagen der Prävention: die drei Ebenen (universell, selektiv, indiziert), die Prinzipien politischer Bildung (Beutelsbacher Konsens und die Grenze der Kontroversität), die zentrale Debatte zwischen akzeptierender und konfrontierender Pädagogik (und ihre tragfähige Verbindung), bewährte Methoden (Demokratie erleben, Argumentationstraining, Begegnung, Zivilcourage) sowie die Qualitätsmerkmale und typischen Fallstricke — also, was wirkt und was nicht. Der Leitgedanke: den Menschen annehmen und der Menschenfeindlichkeit klar Grenzen setzen. Mit vielfältigen didaktischen Elementen und eigenen Schaubildern.

Das nimmst du mit

  • die Ebenen der Prävention unterscheiden
  • politische Bildung nach dem Beutelsbacher Konsens gestalten
  • akzeptierend und konfrontierend tragfähig verbinden
  • wirksame Methoden anwenden und Zivilcourage fördern
  • Qualität sichern und Fallstricke vermeiden
RECHTSEXTREMISMUSFachkräfte-Kurs · Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit & Diskriminierung

Fachkräfte-Kurs der Kategorie Rechtsextremismus begegnen — der gemeinsame Kern von Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus u. a.: das Konzept der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF), wie Vorurteile und Diskriminierung wirken (individuell, institutionell, strukturell), die Folgen für Betroffene und Intersektionalität sowie diskriminierungskritisches Handeln. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.

Kosten
49 €
Umfang
ca. 9 UE · 5 Module
Ablauf
Zeitlich flexibel
Abschluss
Teilnahmebescheinigung

Worum geht es?

Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit — auf den ersten Blick verschiedene Phänomene, die doch einen gemeinsamen Kern teilen. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich das Konzept der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF nach Heitmeyer und Zick), stellt ihre zentralen Elemente vor (von Rassismus bis Ableismus), erklärt den Weg von der Kategorisierung über Stereotyp und Vorurteil zur Diskriminierung und deren drei Ebenen (individuell, institutionell, strukturell), rückt die Folgen für Betroffene und die Intersektionalität in den Blick und zeigt, wie Soziale Arbeit Betroffene stärkt und diskriminierungskritisch handelt. Fundiert nach Heitmeyer, den Mitte-Studien (Zick & Küpper), dem Handbuch Diskriminierung (Scherr u. a.), El-Mafaalani und dem AGG — mit vielfältigen didaktischen Elementen und eigenen Schaubildern.

Das nimmst du mit

  • das Konzept der GMF und ihren Kern erklären
  • die Elemente der GMF erkennen
  • die Wirkweise und Ebenen von Diskriminierung verstehen
  • Folgen und Intersektionalität einordnen
  • Betroffene stärken und diskriminierungskritisch handeln
RECHTSEXTREMISMUSFachkräfte-Kurs · Ursachen & Einstiegsprozesse

Ursachen und Einstiegsprozesse

Fachkräfte-Kurs der Kategorie Rechtsextremismus begegnen — warum sich Menschen (besonders Jugendliche) radikalisieren: gesellschaftliche Nährböden (Desintegration, Autoritarismus, Krisen), individuelle Bedürfnisse (Anerkennung, Zugehörigkeit), der Einstieg als Prozess, Online-Radikalisierung und die Schutzfaktoren, an denen Prävention ansetzt. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.

Kosten
49 €
Umfang
ca. 9 UE · 5 Module
Ablauf
Zeitlich flexibel
Abschluss
Teilnahmebescheinigung

Worum geht es?

„Wie wird ein junger Mensch rechtsextrem?“ — darauf gibt es keine einfache Antwort. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich ein mehrdimensionales Verständnis: Er räumt mit Kurzschlüssen auf, erklärt die gesellschaftlichen Ursachen (Heitmeyers Desintegrationsthese, autoritäre Dynamiken der Leipziger Studie, Krisen und Diskurse), beleuchtet die individuellen Motoren (die Suche nach Anerkennung, Zugehörigkeit und Bedeutung — nach Möller), zeigt Radikalisierung als schrittweisen Prozess samt Online-Spirale und benennt schließlich die Schutzfaktoren, an denen wirksame Prävention ansetzt. Der Leitgedanke: normale Bedürfnisse, falsche Antwort — und Verstehen ist nicht Entschuldigen. Mit aktuellen Bezügen (Leipziger Autoritarismus-Studie) und vielfältigen didaktischen Elementen.

Das nimmst du mit

  • Rechtsextremismus multikausal erklären
  • gesellschaftliche Ursachen (Desintegration, Autoritarismus) einordnen
  • individuelle Motoren (Anerkennung, Zugehörigkeit) verstehen
  • Radikalisierung als Prozess begreifen — auch online
  • Schutzfaktoren stärken und früh ansetzen
RECHTSEXTREMISMUSFachkräfte-Kurs · Rechtsextremismus verstehen

Rechtsextremismus verstehen

Fachkräfte-Kurs der Kategorie Rechtsextremismus begegnen — der fundierte Einstieg: der ideologische Kern (Ungleichwertigkeit), die Erscheinungsformen (Parteien, Netzwerke, Subkultur, online, „Neue Rechte“), die Abgrenzung von Konservatismus und Rechtspopulismus, die aktuelle Lage in Zahlen (Verfassungsschutz 2024) und der Auftrag der Sozialen Arbeit. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.

Kosten
49 €
Umfang
ca. 9 UE · 5 Module
Ablauf
Zeitlich flexibel
Abschluss
Teilnahmebescheinigung

Worum geht es?

Rechtsextremismus ist nach Einschätzung des Verfassungsschutzes die größte Gefahr für die Demokratie — und er begegnet der Sozialen Arbeit täglich. Dieser Fachkräfte-Kurs legt das Fundament: Er klärt fundiert und sehr ausführlich den ideologischen Kern (die Ideologie der Ungleichwertigkeit und ihre Bausteine), gibt einen Überblick über die vielfältigen Erscheinungsformen und Strategien, zieht die entscheidende Grenze zwischen demokratischer Position und Menschenfeindlichkeit (die „rote Linie“ der Menschenwürde; Rechtspopulismus als Scharnier), ordnet die aktuelle Lage mit offiziellen Zahlen und dem Eisberg-Modell ein und begründet den Auftrag der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession. Mit aktuellen Daten (Verfassungsschutzbericht 2024, Leipziger Autoritarismus- und Mitte-Studien), vielfältigen didaktischen Elementen und eigenen, KI-gestützten Schaubildern.

Das nimmst du mit

  • den ideologischen Kern des Rechtsextremismus erklären
  • Erscheinungsformen und Strategien erkennen
  • demokratische von rechtsextremen Positionen abgrenzen
  • die aktuelle Lage mit Zahlen einordnen
  • den Auftrag und die Haltung der Sozialen Arbeit begründen