Flucht, Ankommen und sozialer Wandel
Fachkräfte-Kurs der Kategorie Flucht, Migration & Diversität — Perspektiven für Geflüchtete in der deutschen Aufnahmegesellschaft: von der Flucht über das Ankommen und den Neuanfang bis zu den aktuellen Debatten und Migration als sozialem Wandel. Wissenschaftlich fundiert nach Birgit Glorius (2025) und mit Teilnahmebescheinigung.
Worum geht es?
Wie erleben Geflüchtete Flucht und Ankommen — und wie verändert Migration die Gesellschaft, in der sie ankommen? Dieser Fachkräfte-Kurs folgt dem Buch von Birgit Glorius (2025, transcript, CC BY), Professorin für Humangeographie und Mitglied des Sachverständigenrats für Integration und Migration. Er nimmt die Perspektive der Geflüchteten ebenso ernst wie die der Aufnahmegesellschaft: Flucht, Grenzregime und Selektivität; das zähe Ankommen mit Lager, Warten und Limbo-Zustand; der Neuanfang über Asylverfahren, Bildung, Sprache und Arbeit (Integration als Langstrecke); die lokale Gestaltung von Teilhabe (Begegnung, Ehrenamt, Kommunen); und die aktuellen Debatten (Radikalisierung der ‚stillen Mitte‘, Corona, Ukraine 2022) sowie Migration als soziale Transformation mit konkreten Handlungsperspektiven. Zitation nach Harvard mit Seitenangaben. Keine erfundenen Zahlen.
Das nimmst du mit
- Flucht, Grenzregime und Selektivität einordnen
- das zähe Ankommen und den Limbo-Zustand verstehen
- den Neuanfang (Bildung, Sprache, Arbeit) als Langstrecke begleiten
- Teilhabe vor Ort (Begegnung, Ehrenamt, Kommunen) gestalten
- aktuelle Debatten und Migration als sozialen Wandel reflektieren
- Trainer/in: Fatih Acik
Geschlecht, Queerness und Flucht
Fachkräfte-Kurs der Kategorie Flucht, Migration & Diversität — queere und geschlechtersensible Perspektiven auf Flucht und Migration: von queeren Fluchtgründen über die Verletzlichkeit geflüchteter Männer und den Schutz von LSBTIQ* in Unterkünften bis zum rassismuskritischen professionellen Handeln. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.
Worum geht es?
Flucht ist nicht geschlechtsneutral. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, wie Geschlecht und Queerness Fluchtwege, Ankommen und Teilhabe prägen. Er klärt Begriffe und Heteronormativität, betrachtet queere Fluchtgründe und queere Migration (mit Beispielen aus Iran und Georgien), differenziert das Vulnerabilitätsverständnis jenseits von „Frauen und Kinder zuerst“ (auch die ausgeblendete Verletzlichkeit geflüchteter Männer), zeigt, wie das Asylsystem Vulnerabilität mitproduziert und wie LSBTIQ* in Geflüchtetenunterkünften geschützt und anerkannt werden können, und führt zum intersektional-rassismuskritischen Handeln. Fundiert nach Peterlini & Donlic (Hg.) (2024, transcript, CC BY) mit Beiträgen von Schmitz, Scheibelhofer, Kian, Rotter, Baltes-Löhr u. a., Butler, ILGA und UNHCR — Zitation nach Harvard mit Seitenangaben. Keine erfundenen Zahlen.
Das nimmst du mit
- Geschlecht, Queerness und Flucht intersektional zusammendenken
- queere Fluchtgründe und die Lage von LSBTIQ* weltweit einordnen
- das Vulnerabilitätsverständnis geschlechtersensibel differenzieren
- LSBTIQ* Geflüchtete in Unterkünften schützen und anerkennen
- geschlechter-, queer- und rassismussensibel professionell handeln
- Trainer/in: Fatih Acik
Bildung im Kontext von Flucht und Migration
Fachkräfte-Kurs der Kategorie Flucht, Migration & Diversität — geflüchtete und migrierte junge Menschen in Bildung und Ausbildung subjektbezogen und machtkritisch begleiten: Grundlagen, Bildungsbiographien, Sprache und Mehrsprachigkeit, Beschulung sowie rassismuskritisches professionelles Handeln. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.
Worum geht es?
Bildung ist für geflüchtete und migrierte junge Menschen der Schlüssel zur Teilhabe — und zugleich ein Feld, in dem Ungleichheit hergestellt wird. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich eine subjektbezogene und machtkritische Perspektive: Er klärt die Begriffe (Flucht*Migration, Othering, monolingualer Habitus, institutionelle Diskriminierung), nimmt Bildungsbiographien und den Agency-Vulnerabilitäts-Nexus ernst, versteht Sprache als Machtfeld (‚Deutsch-Können‘ als Signifizierungspraxis), prüft Beschulungspraktiken (Vorbereitungsklassen, Segregation, Responsibilisierung) kritisch und führt zum rassismuskritischen Handeln — von der EU-Grenze bis in den Arbeitsalltag. Fundiert nach Fritzsche, Khakpour, Riegel, Scheffold & Warkentin (Hg.) (2024, transcript), Khakpour (2024), Kollender (2024), Gogolin, Gomolla/Radtke, Destatis 2026 u. a. — Zitation nach Harvard mit Seitenangaben. Keine erfundenen Zahlen.
Das nimmst du mit
- Bildung im Kontext von Flucht und Migration machtkritisch lesen
- Bildungsbiographien und Ressourcen ernst nehmen (Agency & Vulnerabilität)
- ‚Deutsch-Können‘ als Machtverhältnis verstehen und Mehrsprachigkeit achten
- Beschulungspraktiken (Vorbereitungsklassen, Segregation) kritisch prüfen
- rassismuskritisch, ressourcenorientiert und intersektional handeln
- Trainer/in: Fatih Acik
Flucht, Migration und Soziale Arbeit
Fachkräfte-Kurs der Kategorie Flucht, Migration & Interkulturalität — professionell handeln in der Migrationsgesellschaft: Was Migration, Flucht und Asyl unterscheidet, der rechtliche Rahmen (Genfer Flüchtlingskonvention, Asylverfahren), die Lebenslagen und Belastungen Geflüchteter, die macht- und rassismuskritische Perspektive der Migrationspädagogik (Mecheril) sowie diversitätsbewusste Praxis. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.
Worum geht es?
Deutschland ist längst eine Migrationsgesellschaft — rund 21,8 Millionen Menschen (etwa jede:r Vierte) haben eine Einwanderungsgeschichte (Destatis 2026). Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, was Migration, Flucht und Asyl bedeuten und wie sie sich unterscheiden, welchen rechtlichen Rahmen die Genfer Flüchtlingskonvention und das deutsche Asylverfahren setzen, in welchen Lebenslagen Geflüchtete stehen und wie man traumasensibel und stabilisierend begleitet, was Migrationspädagogik und eine rassismuskritische Haltung nach Paul Mecheril meinen (Kulturalisierung und „Othering“ vermeiden) und wie diversitätsbewusste Soziale Arbeit in der Praxis gelingt. Fundiert nach Fritzsche u. a. (2024), aktuellen Daten des Statistischen Bundesamts, der bpb, dem BAMF und den Klassikern des Feldes — mit vielfältigen didaktischen Elementen und eigenen Schaubildern.
Das nimmst du mit
- Migration, Flucht und Asyl sicher unterscheiden
- den rechtlichen Rahmen (GFK, Asylverfahren) einordnen
- Geflüchtete traumasensibel und ressourcenorientiert begleiten
- macht- und rassismuskritisch denken (Mecheril)
- diversitätsbewusst und teilhabeorientiert handeln
- Trainer/in: Fatih Acik