LSBTIQ* und geschlechtliche Vielfalt in der Sozialen Arbeit
Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt (LSBTIQ*) in der Sozialen Arbeit
Fachkräfte-Kurs der Kategorie Diversität, Diskriminierung & Intersektionalität — LSBTIQ*-Menschen kompetent und diskriminierungssensibel begleiten: Begriffe und Grundlagen, Geschichte und Recht, Minderheitenstress und Gesundheit, Lebenslagen von der Jugend bis ins Alter und professionelles Handeln. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.
Worum geht es?
Nicht die Identität macht krank, sondern die Ausgrenzung: Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, was sexuelle und geschlechtliche Vielfalt für die Soziale Arbeit bedeutet. Er klärt die zentralen Begriffe (sexuelle Orientierung vs. geschlechtliche Identität, Sex und Gender, trans, inter, queer, Heteronormativität), zeichnet die Geschichte von der Verfolgung (§ 175) über die Coming-Out-Geschichte bis zu „Ehe für alle“ (2017), Selbstbestimmungsgesetz (2024) und Entpathologisierung (WHO/ICD-11), erklärt das Minderheitenstress-Modell nach Meyer und den Zusammenhang von Stigma, Diskriminierung und Gesundheit, differenziert die Lebenslagen (Jugend und Coming-Out, Regenbogenfamilien, trans- und inter-spezifische Bedarfe, Alter und Pflege, ländlicher Raum, Mehrfachzugehörigkeit) und führt zum professionellen Handeln: diskriminierungssensible Haltung, Selbstreflexion, Öffnung von Einrichtungen, achtsame Beratung, Empowerment, Community-Anschluss und rechtliche Ansprüche (AGG, Antidiskriminierungsstelle). Fundiert nach Hwahng/Kaufman (Global LGBTQ Health, Springer 2024), Crepaz/Prackwieser (2026), Meyer (2003), WHO, SBGG, AGG und weiteren Quellen — mit vielfältigen didaktischen Elementen und eigenen Schaubildern. Keine erfundenen Zahlen.
Das nimmst du mit
- sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität sicher unterscheiden
- die rechtliche und historische Entwicklung einordnen
- Minderheitenstress und seine Gesundheitsfolgen erklären
- unterschiedliche Lebenslagen passgenau berücksichtigen
- diskriminierungssensibel beraten und Einrichtungen öffnen
Dieser Online-Selbstlernkurs dokumentiert die freiwillige Teilnahme an einer Fortbildung im Selbststudium. Die Teilnahmebescheinigung ist kein staatlich anerkannter Abschluss im Sinne des Berufs- oder Hochschulrechts.