Teilhabe & Inklusion nach dem BTHG
Teilhabe & Inklusion nach dem BTHG
Die Logik des Bundesteilhabegesetzes verstehen, personenzentrierte Teilhabeplanung umsetzen und Leistungen der Eingliederungshilfe rechtssicher und wirkungsorientiert gestalten — praxisnah und fundiert.
Darum geht es
Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) hat sich die Eingliederungshilfe grundlegend gewandelt: weg von einer einrichtungszentrierten Fürsorge, hin zu einer personenzentrierten Unterstützung, die das Recht auf selbstbestimmte Teilhabe in den Mittelpunkt stellt. Die Überführung der Eingliederungshilfe in das SGB IX, die Trennung von Fachleistungen und existenzsichernden Leistungen sowie das neue Gesamtplanverfahren stellen die Praxis vor erhebliche Anforderungen.
Das Seminar vermittelt die Grundlogik des BTHG verständlich und ordnet die zentralen Begriffe ein: Teilhabe nach dem Verständnis der UN-Behindertenrechtskonvention und der ICF, Personenzentrierung sowie das Bedarfsermittlungs- und Gesamtplanverfahren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich diese Vorgaben in eine wirksame, am Menschen orientierte Teilhabeplanung übersetzen lassen.
Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie Bedarfe ermittelt, Ziele vereinbart und Leistungen rechtssicher gestaltet werden.
Das nehmen Sie mit
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden …
Für wen ist das Seminar geeignet?
Das Seminar richtet sich an Fach- und Leitungskräfte der Eingliederungs- und Behindertenhilfe — insbesondere:
Mitarbeitende in Wohn- und Tagesstätten, im ambulant betreuten Wohnen, in Werkstätten und Diensten der Teilhabe, Bezugs- und Fachkräfte mit Aufgaben der Teilhabeplanung sowie Leitungen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Programm & Ablauf
2 Zeitstunden · methodisch abwechslungsreich: Input, Workshop, Fallarbeit und interaktiver Wissens-Check
Reformziele des BTHG · Überführung der Eingliederungshilfe ins SGB IX · Trennung von Fachleistung und Existenzsicherung · UN-BRK und ICF · Personenzentrierung als Leitprinzip.
Die Teilnehmenden übersetzen in Kleingruppen einen Unterstützungsbedarf in personenzentrierte, an der ICF orientierte Teilhabeziele.
Vorstellung der Gruppenergebnisse · gemeinsame Reflexion: Wann ist ein Ziel wirklich personenzentriert und wirkungsorientiert?
Bedarfsermittlungsinstrumente · Gesamtplan- und Teilhabeplanverfahren · Zusammenwirken der Leistungsträger · Mitwirkung der leistungsberechtigten Person · Wirkungsorientierung.
Am durchgehenden Fallbeispiel werden Bedarfe ermittelt, Teilhabeziele vereinbart und passende Leistungen zugeordnet — partizipativ und rechtssicher.
Interaktiver Wissens-Check · gemeinsame Auflösung · offene Fragen · Transfer in die eigene Praxis.
Methoden
Das Seminar folgt den Prinzipien aktivierender Erwachsenenbildung mit bewusstem Methodenwechsel: kompakte Inputphasen wechseln sich mit Workshop-Arbeit, Plenumsauswertung, Fallarbeit und einem interaktiven Wissens-Check ab. Die Teilnehmenden erhalten eine digitale Begleitunterlage mit einer Übersicht des Gesamtplanverfahrens und einer Hilfe zur ICF-orientierten Zielformulierung.
Abschluss & Bescheinigung
Alle Teilnehmenden erhalten nach dem Seminar eine Teilnahmebescheinigung mit Angabe von Thema, Datum und Umfang (2 Zeitstunden). Die Bescheinigung kann zur Dokumentation der beruflichen Fortbildung verwendet werden.
pro Person · inkl. digitaler Begleitunterlage & Teilnahmebescheinigung
Jetzt anmelden →Preis umsatzsteuerbefreit (Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG). Bei Fragen zur Anmeldung kontaktieren Sie uns gern.