Wer pflegt, trägt Verantwortung – auch rechtlich. Dieser Kurs (ca. 10 UE) macht Haftung verständlich, ohne Angst zu schüren: Er zeigt in 12 Modulen, woraus die Sorgfaltspflicht folgt (Behandlungsvertrag § 630a ff. BGB bzw. Pflegevertrag nach WBVG oder § 120 SGB XI, Garantenstellung), wann eine Pflichtverletzung haftungsrelevant wird (Fahrlässigkeit, Kausalität, Schaden) und wie man sich fachlich absichert (Expertenstandards, Delegation mit Anordnungs- und Durchführungsverantwortung, Remonstration bei Überforderung, Dokumentation als Beweis). Eigene Module widmen sich dem Strafrecht im Pflegealltag (Körperverletzung, unterlassene Hilfeleistung), den freiheitsentziehenden Maßnahmen und dem Organisationsverschulden der Träger. Jedes Modul bietet Lernziele, fundierten Lerntext, eine Vertiefung, eine Fallstudie und eine Praxistransfer-Übung. Am Ende: Selbstreflexion, Checklisten und Teilnahmebescheinigung. Der Kurs ersetzt keine Rechtsberatung, sondern vermittelt fachlich fundierte Orientierung.
Kursziele:
- Zivil-, straf- und arbeitsrechtliche Haftung sicher unterscheiden
- Die Garantenstellung und den pflegerischen Sorgfaltsmaßstab verstehen
- Fahrlässigkeit, Kausalität und Schaden als Haftungsvoraussetzungen einordnen
- Delegation mit Anordnungs- und Durchführungsverantwortung korrekt handhaben
- Übernahmeverschulden erkennen und rechtssicher remonstrieren
- Freiheitsentziehende Maßnahmen rechtlich und fachlich richtig einordnen
Selbststudium ohne Betreuung, Einsendeaufgaben oder Lernerfolgskontrolle durch Lehrende; die freiwillige Selbstreflexion dient nur der eigenen Einschätzung. Die Teilnahmebescheinigung steht bereit, sobald Sie alle Module selbst als erledigt markiert haben.
English version: Liability & Duty of Care in Nursing – Acting with Legal Certainty, Avoiding Errors →
