Fort- und Pflichtfortbildungen für Pflege- und Betreuungskräfte in der ambulanten und stationären Versorgung. Die Angebote umfassen gesetzlich vorgeschriebene Pflichtfortbildungen sowie Vertiefungen zu Demenz, Deeskalation, Sterbebegleitung und Selbstfürsorge – fachlich aktuell und an den Anforderungen des Pflegealltags ausgerichtet.

PFLEGE & GESUNDHEITFachkräfte-Kurs · Alter, Demenz & gerontologische Soziale Arbeit

Alter, Demenz und gerontologische Soziale Arbeit

Fachkräfte-Kurs der Kategorie Pflege / Gesundheit — alte Menschen fachlich fundiert begleiten: die Lebensphase Alter und ihre Theorien, medizinisches Grundwissen zu Demenz, der person-zentrierte Ansatz nach Kitwood und Validation nach Feil, Pflegeversicherung, pflegende Angehörige und das Hilfesystem sowie Betreuungsrecht, Selbstbestimmung und Grundsicherung. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.

Kosten
49 €
Umfang
ca. 10 UE · 5 Module
Ablauf
Zeitlich flexibel
Abschluss
Teilnahmebescheinigung

Worum geht es?

Deutschland altert: 19,0 Millionen Menschen ab 65 Jahren leben hier, 3,0 Millionen sind 85 und älter, 1,8 Millionen leben mit einer Demenz (Destatis; Deutsche Alzheimer Gesellschaft). Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, was Alter, Altern und die Lebensphase Alter unterscheidet und welche Alterstheorien tragen (Disengagement, Aktivität, Kontinuität, SOK-Modell nach Baltes & Baltes), was Demenz medizinisch bedeutet (Formen, Verlauf, Diagnostik, die drei D: Demenz, Delir, Depression, beeinflussbare Risikofaktoren), wie person-zentrierte Begleitung nach Tom Kitwood und Validation nach Naomi Feil im Alltag gelingen (Grundbedürfnisse, maligne Sozialpsychologie, Biografiearbeit, herausforderndes Verhalten verstehen), wie Pflegeversicherung, Begutachtung, Pflegegrade und Entlastungsleistungen funktionieren und was pflegende Angehörige wirklich brauchen, sowie welche rechtlichen Instrumente Selbstbestimmung sichern (Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsrecht seit der Reform 2023, freiheitsentziehende Maßnahmen, Grundsicherung im Alter, Gewaltschutz, § 71 SGB XII). Fundiert nach SGB XI und SGB XII, BGB-Betreuungsrecht, S3-Leitlinie Demenzen, Kitwood, Feil, Baltes & Baltes sowie aktuellen Daten von Destatis, DAlzG, WIdO und WHO — mit vielfältigen didaktischen Elementen und eigenen Schaubildern.

Das nimmst du mit

  • Alter und Altern fachlich fundiert einordnen
  • Demenzformen, Verlauf und die drei D unterscheiden
  • person-zentriert und validierend kommunizieren
  • Pflegegrade, Leistungen und Entlastung sicher beraten
  • Selbstbestimmung rechtlich absichern und schützen
PFLEGE & GESUNDHEITFachkräfte-Kurs · Palliative Care & Soziale Arbeit

Palliative Care und Soziale Arbeit

Fachkräfte-Kurs der Kategorie Pflege / Gesundheit — würdevoll begleiten am Lebensende: Was Palliative Care meint (Total Pain, Hospizbewegung), die Rolle der Sozialen Arbeit im multiprofessionellen Team, die Begleitung von Sterben, Tod und Trauer, ethische Fragen und Selbstbestimmung sowie Angehörige, Versorgungsformen und Selbstfürsorge. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.

Kosten
49 €
Umfang
ca. 9 UE · 5 Module
Ablauf
Zeitlich flexibel
Abschluss
Teilnahmebescheinigung

Worum geht es?

Wenn Heilung nicht mehr möglich ist, beginnt eine andere, zutiefst menschliche Aufgabe. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, was Palliative Care bedeutet (die WHO-Definition, das Konzept des „Total Pain“ nach Cicely Saunders, die Hospizbewegung), welche Rolle und welches Selbstverständnis die Soziale Arbeit im multiprofessionellen Palliativteam hat, wie man Sterben, Tod und Trauer sensibel begleitet (Kommunikation, Sterbephasen kritisch, Trauerbegleitung), wie ethische Fragen am Lebensende zu verstehen sind (Vorsorgedokumente, Therapiezieländerung, Sterbehilfe-Debatte, Selbstbestimmung) und wie man Angehörige begleitet, die Versorgungsformen nutzt und die eigene Selbstfürsorge ernst nimmt. Fundiert nach Stadelmann (2024), der WHO, der S3-Leitlinie Palliativmedizin, dem DHPV und den Klassikern des Feldes — mit vielfältigen didaktischen Elementen und eigenen Schaubildern.

Das nimmst du mit

  • Palliative Care und „Total Pain“ erklären
  • die Rolle der Sozialen Arbeit im Team beschreiben
  • Sterben, Tod und Trauer sensibel begleiten
  • ethische Fragen und Vorsorgedokumente einordnen
  • Angehörige begleiten und Selbstfürsorge leben
SOZIALMEDIZINFachkräfte-Kurs · Grundlagen Sozialmedizin

Grundlagen der Sozialmedizin

Fachkräfte-Kurs der Kategorie Sozialmedizin & Gesundheit — der Einstieg: was Sozialmedizin ist, gesundheitliche Ungleichheit (der soziale Gradient), die sozialen Determinanten der Gesundheit, Gesundheitsförderung (Ottawa-Charta, Salutogenese) und die Rolle der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen. Wissenschaftlich fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.

Kosten
49 €
Umfang
ca. 7 UE · 5 Module
Ablauf
Zeitlich flexibel
Abschluss
Teilnahmebescheinigung

Worum geht es?

Ob Menschen gesund sind oder krank werden, hängt stark von ihrer sozialen Lage ab — das ist die Kerneinsicht der Sozialmedizin. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, was Sozialmedizin ausmacht (Schnittstelle Medizin–Gesellschaft, Virchow), wie stark Gesundheit sozial ungleich verteilt ist (der soziale Gradient, rund 15 Jahre Unterschied in gesunder Lebenszeit), welche sozialen Determinanten wirken (Regenbogen-Modell, biopsychosozial), wie Gesundheitsförderung und Prävention funktionieren (Ottawa-Charta, Salutogenese) und welche zentrale Rolle die Soziale Arbeit im Gesundheitswesen spielt. Fundiert nach Thielscher (2023), RKI/Lampert, WHO und Antonovsky, praxisnah und mit eigenen, KI-gestützten Schaubildern.

Das nimmst du mit

  • den Gegenstand der Sozialmedizin beschreiben
  • gesundheitliche Ungleichheit mit Daten erklären
  • die sozialen Determinanten der Gesundheit einordnen
  • Gesundheitsförderung und Salutogenese anwenden
  • die Rolle der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen benennen
SOZIALMEDIZINFachkräfte-Kurs · Das Gesundheits- und Sozialsystem

Das Gesundheits- und Sozialsystem verstehen

Fachkräfte-Kurs der Kategorie Sozialmedizin & Gesundheit — der praxisnahe Überblick über das deutsche Sozialsystem: Sozialstaat und Solidarprinzip, die fünf Sozialversicherungen, Kranken- und Pflegeversicherung (SGB V/XI), Rehabilitation und Teilhabe (SGB IX/BTHG), Existenzsicherung (SGB II/XII) sowie die Lotsenfunktion der Sozialen Arbeit. Fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.

Kosten
49 €
Umfang
ca. 7 UE · 5 Module
Ablauf
Zeitlich flexibel
Abschluss
Teilnahmebescheinigung

Worum geht es?

Soziale Arbeit findet nicht im luftleeren Raum statt — sie wirkt im Rahmen eines dichten, aber verzweigten sozialen Sicherungssystems. Wer Menschen wirksam helfen will, muss dieses System kennen. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, wie der deutsche Sozialstaat funktioniert: das Sozialstaats- und Solidarprinzip, die fünf Sozialversicherungen als Fundament, die für die Praxis wichtigsten Zweige (Kranken- und Pflegeversicherung mit den Pflegegraden), das Rehabilitations- und Teilhaberecht (SGB IX und BTHG), die steuerfinanzierte Existenzsicherung (Bürgergeld SGB II und Sozialhilfe SGB XII) und schließlich die entscheidende Lotsenfunktion der Sozialen Arbeit — denn ein Recht, das man nicht kennt oder durchsetzen kann, bleibt wirkungslos. Fundiert nach Thielscher (2023), BMAS, den Sozialgesetzbüchern und der BAR, praxisnah und mit eigenen, KI-gestützten Schaubildern.

Das nimmst du mit

  • das Sozialstaats- und Solidarprinzip erklären
  • die fünf Sozialversicherungen und drei Säulen einordnen
  • Kranken- und Pflegeversicherung (SGB V/XI) sicher unterscheiden
  • Rehabilitation, Teilhabe und Existenzsicherung den richtigen SGB zuordnen
  • die Lotsenfunktion der Sozialen Arbeit im System beschreiben
SOZIALMEDIZINFachkräfte-Kurs · Psychische Gesundheit & psychosoziale Hilfen

Psychische Gesundheit und psychosoziale Hilfen

Fachkräfte-Kurs der Kategorie Sozialmedizin & Gesundheit — psychische Gesundheit als Kontinuum, Stigma und Entstigmatisierung, das Recovery-Konzept (CHIME) und Empowerment, Krisen und Krisenintervention (auch der Umgang mit Suizidalität) sowie das gemeindepsychiatrische Hilfesystem und die Rolle der Sozialen Arbeit. Fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.

Kosten
49 €
Umfang
ca. 7 UE · 5 Module
Ablauf
Zeitlich flexibel
Abschluss
Teilnahmebescheinigung

Worum geht es?

Psychische Belastungen begegnen Fachkräften in allen Handlungsfeldern — und für viele Betroffene wiegt die Ausgrenzung schwerer als das Symptom. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, wie man psychische Gesundheit fachlich versteht (Kontinuum, biopsychosozial, Vulnerabilitäts-Stress), wie Stigmatisierung wirkt und wie Entstigmatisierung gelingt, was Recovery und Empowerment bedeuten (die fünf CHIME-Prozesse, Peer-Arbeit), wie Krisenintervention funktioniert und wie man Suizidalität sicher anspricht, und schließlich, wie die gemeindepsychiatrische Versorgung organisiert ist und welche koordinierende Rolle die Soziale Arbeit übernimmt. Fundiert nach WHO (2022), Goffman, Corrigan & Watson, Leamy et al., Anthony, Knuf und Caplan, praxisnah und mit eigenen, KI-gestützten Schaubildern.

Das nimmst du mit

  • psychische Gesundheit als Kontinuum fachlich beschreiben
  • Stigma erkennen und entstigmatisierend handeln
  • recovery-orientiert und empowernd arbeiten (CHIME)
  • Krisenintervention leisten und Suizidalität sicher ansprechen
  • das gemeindepsychiatrische Hilfesystem überblicken und koordinieren
SOZIALMEDIZINFachkräfte-Kurs · Chronische Krankheit & Bewältigung

Chronische Krankheit und Krankheitsbewältigung

Fachkräfte-Kurs der Kategorie Sozialmedizin & Gesundheit — leben mit chronischer Krankheit: der Unterschied zu akuter Krankheit, Krankheitsbewältigung (Coping nach Lazarus & Folkman), der wechselhafte Verlauf (Trajekt), Gesundheitskompetenz und Selbstmanagement, die Soziale Arbeit im Gesundheitswesen sowie Angehörige, Selbsthilfe und Teilhabe. Fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.

Kosten
49 €
Umfang
ca. 7 UE · 5 Module
Ablauf
Zeitlich flexibel
Abschluss
Teilnahmebescheinigung

Worum geht es?

Chronische Krankheiten sind heute die häufigste Krankheitsform — und sie verlangen eine andere Logik als akute Erkrankungen: nicht Heilung, sondern ein gutes Leben mit der Krankheit. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, was chronische Krankheit für Betroffene bedeutet (biopsychosozial, „Krankheitsarbeit“), wie Bewältigung gelingt (Stress-Bewältigungs-Modell, problem- und emotionsorientiertes Coping, der Trajekt-Verlauf), warum Gesundheitskompetenz und Selbstmanagement so wichtig — und sozial ungleich verteilt — sind, welche Rolle die Soziale Arbeit im Gesundheitswesen spielt (Klinische Sozialarbeit, Entlassmanagement) und wie Angehörige, Selbsthilfe und Teilhabe zusammenwirken. Fundiert nach Lazarus & Folkman, Corbin & Strauss, Sørensen et al. und der DVSG, praxisnah und mit eigenen, KI-gestützten Schaubildern.

Das nimmst du mit

  • chronische Krankheit und ihre Folgen fachlich einordnen
  • Krankheitsbewältigung (Coping) verstehen und fördern
  • Gesundheitskompetenz und Selbstmanagement stärken
  • die Rolle der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen beschreiben
  • Angehörige einbeziehen und Teilhabe sichern
SOZIALMEDIZINFachkräfte-Kurs · Gesundheitsförderung & Prävention

Gesundheitsförderung und Prävention in der Praxis

Fachkräfte-Kurs der Kategorie Sozialmedizin & Gesundheit — Gesundheit stärken statt nur Krankheit behandeln: Prävention und Gesundheitsförderung, die Ottawa-Charta (WHO 1986), Salutogenese und Kohärenzgefühl (Antonovsky), der Setting-Ansatz und das Präventionsgesetz sowie soziallagenbezogene Gesundheitsförderung für mehr Chancengleichheit. Fundiert und mit Teilnahmebescheinigung.

Kosten
49 €
Umfang
ca. 7 UE · 5 Module
Ablauf
Zeitlich flexibel
Abschluss
Teilnahmebescheinigung

Worum geht es?

Viele Krankheiten ließen sich verhindern oder abmildern — und Gesundheit entsteht vor allem dort, wo Menschen leben, lernen und arbeiten. Dieser Fachkräfte-Kurs vermittelt fundiert und sehr ausführlich, wie Prävention (Risiken senken) und Gesundheitsförderung (Stärken aufbauen) zusammenwirken, was die Ottawa-Charta der WHO zum Grundlagendokument macht, warum die Salutogenese nach Antonovsky (das Kohärenzgefühl) den Blick auf Ressourcen lenkt, wie der Setting-Ansatz und das Präventionsgesetz Gesundheitsförderung in die Lebenswelten bringen und wie die Soziale Arbeit daraus soziallagenbezogene Praxis für mehr gesundheitliche Chancengleichheit macht. Fundiert nach WHO (1986), Antonovsky, Hurrelmann u. a. und dem Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit, praxisnah und mit eigenen, KI-gestützten Schaubildern.

Das nimmst du mit

  • Prävention und Gesundheitsförderung sicher unterscheiden
  • die Ottawa-Charta und ihre Handlungsfelder anwenden
  • die Salutogenese und Ressourcenorientierung verstehen
  • den Setting-Ansatz und das Präventionsgesetz einordnen
  • soziallagenbezogen für gesundheitliche Chancengleichheit handeln