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Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Meinungen, Wünschen und Rechten. Sie haben ein Recht auf Beteiligung (Partizipation) – gehört zu werden, mitzureden und mitzubestimmen in den Angelegenheiten, die sie betreffen (UN-Kinderrechtskonvention, SGB VIII). Partizipation ist zugleich ein wichtiges pädagogisches Anliegen: Sie nimmt die Kinder ernst, stärkt sie und fördert wichtige Kompetenzen. Und sie ist ein Schutzfaktor: Kinder, die beteiligt werden, sich äußern und beschweren dürfen, sind gestärkt und besser geschützt. Dazu gehört auch ein Beschwerdeverfahren für Kinder – die Möglichkeit, sich zu beschweren und ernst genommen zu werden. Dieser Kurs vermittelt ein Grundverständnis von Partizipation, ihre Bedeutung und ihr rechtliches Fundament, die partizipative Haltung, Formen und Stufen der Beteiligung, Partizipation im Alltag, Kinderkonferenzen, Beschwerdeverfahren für Kinder, die Beteiligung an Entscheidungen, die Grenzen der Partizipation und ihren Zusammenhang mit dem Kinderschutz.

Kursziele:

  • verstehen, was Partizipation ist und dass sie ein Recht ist
  • die Bedeutung und Wirkungen der Partizipation kennen
  • eine partizipative Haltung entwickeln
  • Formen und Stufen der Beteiligung kennen und Partizipation im Alltag umsetzen
  • Kinderkonferenzen und Beschwerdeverfahren gestalten
  • die Grenzen der Partizipation und die Verantwortung der Erwachsenen kennen
  • den Zusammenhang von Partizipation und Kinderschutz verstehen
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