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Weiterbildung · Pflege / Gesundheit

Palliative Care & Sterbebegleitung – Weiterbildung (160 UE)

Qualifizierung für die würdevolle Begleitung am Lebensende – orientiert am Basiscurriculum Palliative Care

Berufsbegleitende Weiterbildung in Palliative Care und Sterbebegleitung im Umfang von 160 Unterrichtseinheiten – praxisnah und mit Zertifikat. Die Qualifizierung befähigt zur fachlich fundierten und empathischen Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen und orientiert sich am Basiscurriculum Palliative Care.

Format
Blended Learning
Online-Live · Präsenz · Hospitation
Umfang
160 Unterrichtseinheiten (UE)
berufsbegleitend über ca. 9 Monate
Investition
1.890 €
Ratenzahlung möglich

Zielgruppe

Pflegefachkräfte und Mitarbeitende aus Pflege, Altenhilfe, Hospizarbeit, Sozialer Arbeit und angrenzenden Bereichen, die schwerstkranke und sterbende Menschen begleiten.

Teilnahmevoraussetzungen

In der Regel eine abgeschlossene Ausbildung bzw. Tätigkeit in einem Pflege-, Gesundheits- oder sozialen Beruf. Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase professionell begleiten oder dies künftig tun möchten.

Lernziele

  • Die Teilnehmenden kennen Grundlagen, Konzept und Haltung von Palliative Care.
  • Sie verstehen Symptomwahrnehmung, Schmerzlinderung und die Bedeutung interdisziplinärer Versorgung.
  • Sie können sterbende Menschen und ihre Angehörigen einfühlsam und fachlich begleiten.
  • Sie reflektieren ethische Fragen und Entscheidungen am Lebensende.
  • Sie reflektieren den eigenen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer und entwickeln Strategien zur Selbstfürsorge.

Aufbau & Module

Die Weiterbildung umfasst 160 Unterrichtseinheiten — davon ca. 96 UE Online-Live und Präsenz (synchron), ca. 24 UE begleitete Selbstlernzeit sowie ca. 40 UE Hospitation in einer palliativen oder hospizlichen Einrichtung. Der synchrone Anteil überwiegt; die Selbstlern- und Hospitationsphasen werden fachlich begleitet.

Modul 1 — Grundlagen & Haltung von Palliative Care
Konzept, Geschichte und ethische Grundlagen; Hospizbewegung; Würde und Selbstbestimmung am Lebensende.
Modul 2 — Symptome, Schmerz und Versorgung
Symptomwahrnehmung, Grundlagen der Schmerzlinderung, interdisziplinäre und multiprofessionelle Versorgung.
Modul 3 — Kommunikation und Begleitung
Gesprächsführung mit Sterbenden und Angehörigen, Umgang mit Abschied, kultureller und spiritueller Vielfalt.
Modul 4 — Ethik & Entscheidungen am Lebensende
Ethische Grundfragen, Patientenverfügung, Therapiezieländerung, Entscheidungsfindung im Team.
Modul 5 — Abschied, Trauer & Spiritualität
Trauerprozesse begleiten, kulturelle und spirituelle Bedürfnisse, Abschiedsrituale.
Modul 6 — Teamarbeit, Selbstfürsorge & Praxistransfer
Eigene Betroffenheit reflektieren, Psychohygiene und Resilienz, Hospitation und Transfer in die eigene Praxis.

Organisatorisches

  • Format: Blended Learning — Online-Live-Seminare, Präsenztage, begleitete Selbstlernzeit und Hospitation
  • Umfang: 160 Unterrichtseinheiten (UE) — davon ca. 96 UE Online-Live/Präsenz, 24 UE Selbstlernzeit, 40 UE Hospitation
  • Dauer: berufsbegleitend über ca. 9 Monate
  • Gruppengröße: 12–16 Teilnehmende — die Weiterbildung startet bei Erreichen der Mindestteilnehmerzahl von 12
  • Investition: 1.890 € (Ratenzahlung möglich)

Abschluss & Zertifikat

Reflexionsarbeit und Fallpräsentation. Die Teilnehmenden erhalten ein GSL-Zertifikat „Palliative Care (160 UE)" mit Ausweisung des Umfangs, der Inhalte und des Blended-Learning-Formats.

Hinweis zur Anerkennung
Die Weiterbildung umfasst 160 UE und orientiert sich am Basiscurriculum Palliative Care (nach Kern/Müller/Nauck). Eine Anerkennung im Rahmen des § 39a SGB V (Vergütungszuschlag) richtet sich nach den Vereinbarungen der Kostenträger und den Vorgaben der jeweiligen Einrichtung und ist im Einzelfall zu prüfen.

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